Die Zigeuner-Roma machten nicht nur die Zukunftsdeutung aus Teeblättern und dem Tarot bekannt, sondern verbreiteten auch das Handlesen. Im 19 Jahrhundert setzte sich die Jahrmarkttradition des Handlesens fort.

Zur selben Zeit entstanden besonders in Frankreich viele wissenschaftliche Abhandlungen über das Handlesen, die im 20. Jahrhundert die Grundlage für Untersuchungen europäischer und amerikanischer Psychologen bildeten.

Die Chirologie ist eine Wissenschaft, die klaren und gut erprobten Gesetzen folgt. Der britische Anthropologe Francis Galton (1822 - 1911) war der erste, der Fingerabdrücke systematisch untersuchte und klassifizierte. Seit langem sind Fingerabdrücke nun schon ein wesentlicher Bestandteil kriminalistischer Arbeit, was das Handlesen gewissermaßen wissenschaftlich bestätigt.

Heute, im 21. Jahrhundert, ist die Chirologie vom Aussterben bedroht, da es nur noch kaum Chirologen gibt.

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